Marketing Beratung Berlin

Marketingberatung in Berlin

Die besten Marketing-Flops zum Schmunzeln

Wer wie ich im Bereich der Marketingberatung in Berlin tätig ist und dazu auch noch seine Wurzeln in der Werbebranche hat, wird zuweilen immer wieder über die großen Flops der Marketingwelt stolpern, die einen jedes Mal zum Schmunzeln bringen. Im Folgenden habe ich einfach einmal meine Lieblingsfälle aufgelistet. Die Lehren wird jeder Profi für ein Marketing im global village sicherlich sich selbst daraus ziehen. Und sicherlich auch eine Menge zu Schmunzeln haben:
Der McDonald-Konzern erlitt vor einiger Zeit mit einer Werbekampagne in Japan Schiffbruch. Grund dafür war das Maskottchen des Konzerns, der Clown Ronald-McDonald, welcher üblicherweise mit einem weißgeschminkten Gesicht auftritt. In Japan ist ein weißgeschminktes Gesicht aber ein Synonym für den Tod…

Coca-Cola floppte bei der Markteinführung der 2-Liter-Flasche in Spanien. Niemand hatte bedacht, dass die meisten Spanier nur kleine Kühlschränke besaßen, in denen die Flasche nicht hineinpasste. Und lauwarm wollte auch niemand die süße Limonade trinken…

Der Versuch, Kuchenbackmischungen in Japan zu verkaufen, bescherte General Foods Verluste in Millionenhöhe. Da japanische Küchen sehr klein sind, besitzen nur drei Prozent aller japanischen Haushalte überhaupt einen Backofen…

Campbell musste bei der Markteinführung seiner Suppenkonzentrate in England Verluste von 30 Mio. USD hinnehmen. Der Grund: Niemand klärte den Verbraucher darüber auf, dass es sich um ein Konzentrat handle, zu dem man Wasser hinzufügen müsse. Deshalb hielten die meisten Briten solch kleine Dosen mit Suppe einfach für zu teuer…

Die Missachtung regionaler Gepflogenheiten hatte auch für einen amerikanischen Waschmittelhersteller Folgen. Dieser schaltete Mitte der 80er Jahre eine Anzeige, die links einen Berg schmutziger Wäsche, das Produkt in der Mitte und rechts als Ergebnis einen Berg sauberer Wäsche als Motiv hatte. Was aber nicht beachtet wurde: Araber lesen von rechts nach links. Das Produkt floppte…

Der Name des Duftwässerchens „Irish Mist“ war für den deutschen Markt nicht geeignet. Hierzulande kennt man es nun unter den Namen „Irish Moos“

Der amerikanische Automobilhersteller AMC versäumte bei der Markteinführung seines Modells „Matador“ auf dem spanischen Markt die Bedeutung des Namens kontrollieren zu lassen. Matador bedeutet im spanischen soviel wie „Mörder“.

Auch Ford unterlief bei dem Export des Lastwagens „Fiera“ der Fehler, nicht die spanische Bedeutung des Modelnamens überprüfen zu lassen. Dieser heißt nämlich übersetzt ‘hässliche alte Frau’.

Anfänglich erlebte Ford auch mit seinem Model Pinto einen fürchterlichen Flop auf dem brasilianischen Markt. Denn als der Wagen in den Markt eingeführt wurde, wurde auch der Modelname ungeprüft übernommen. „Pinto“ bedeutet aber in der brasilianischen Landessprache „kleiner Pimmel“. Ford bemerkte den Fehler und änderte den Namen in „Corcel“ ab, was ‘Pferd’ bedeutet.
Nach Eintritt in den englischsprachigen Markt wunderten sich die Manager des zweitgrößten japanischen Reiseveranstalters, der „Kinki Nippon Tourist Company“, über die ungewöhnlich hohe Nachfrage nach außergewöhnlichen Sex-Reisen. Nachdem ihnen bewusst wurde, dass ihr Firmenname übersetzt ‘Reiseagentur für perverse Japan-Touristen’ bedeutet, wurde dieser schleunigst geändert…

Viele Spanier konnten sich nicht dazu entschließen, einen „Mitsubishi Pajero“ zu kaufen. Wer fährt denn schon auch gerne ein Auto, dass ‘Wichser’ heißt…

Colgate führte in Frankreich eine Zahnpasta namens „Cue“ ein. Was man aber nicht wusste: „Cue“ ist der Name eines in Frankreich sehr bekannten Pornomagazins…

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