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hier finden Sie die aktuelle Ausgabe unseres MANAGEMENT-BRIEFs, der Ihnen relevante Informationen und praxisorientierte Tipps zu den Themen Marketing und Kommunikation liefert. Eine Mischung aus den vielbeachteten großen Themen und den entscheidenden Details sorgt für eine interessante Lektüre.

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Doch jetzt erst einmal viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Umsetzung!

Bis vor kurzem noch lautete die Leistungs-Maxime eines jeden Managers im globalen Dorf, Wachstum und Wohlstand für Investoren zu generieren – oft um jeden Preis. Folglich war die Profitsteigerung in vielen Firmen der vorrangige Treiber für jegliche Geschäftstätigkeit geworden. Doch in Zeiten, in denen das allgemeine Vertrauen in Investoren buchstäblich auf einen Nullpunkt gesunken ist, wird zunehmend sichtbar, dass in Zukunft neue Maßstäbe in Sachen Management und Führung angesetzt werden müssen.

Anstatt einer reinen Profitmaximierung müssen Manager als primäres Ziel in der kommenden Zeit  verlorengegangenes Vertrauen unterschiedlichster Interessengruppen zurückgewinnen. Dies kann nur geschehen, indem Unternehmen dahingehend ausrichtet werden, dass neben dem Faktor Wirtschaftlichkeit auch weichere Faktoren, wie Nachhaltigkeit in Denken und Handeln, sowie das Berücksichtigen ethischer und sozialer Maßstäbe eine Rolle spielen. Die Herausforderung für den Manager ist es in Zukunft daher, eine Unternehmenskultur der Aufrichtigkeit zu etablieren. Im Zentrum dieser sehr schwierigen Aufgabe steht dabei eine offene und transparente Unternehmenskommunikation. Diese wird jedoch nur funktionieren, wenn Manager mit gutem Beispiel vorangehen und somit quasi „von innen heraus“ die Unternehmenskultur mit gutem Beispiel verändern. Folgende Empfehlungen sollten Sie dabei immer im Hinterkopf behalten:

1) Gewöhnen Sie sich an, die Wahrheit zu sagen

Wir alle haben in einem beruflichen Kontext die Angewohnheit, Menschen genau das zu erzählen, was sie hören wollen. Das Problem daran: je mehr man die Wahrheit verdreht, desto mehr macht man sich allerdings auch zu einem Sklaven von verfälschender Rhetorik. Die meiste Zeit wird irgendwann im schlimmsten Fall damit verschwendet, Unwahrheiten zu vertuschen, wodurch sich die Probleme meistens noch potenzieren.
Als weiser Manager können Sie jedoch diesen Teufelskreis durchbrechen, indem Sie einfach anfangen, allen Parteien in Ihrem Umfeld dieselbe, unverblümte Geschichte zu erzählen. Wenn Sie dann erst einmal den Ruf eines Managers entwickelt haben, „der die Dinge beim Namen nennt“, dann wird auch Ihr Umfeld Ihnen gegenüber anfangen aufrichtig sein.

2) Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, aufrichtig und wahrheitsgemäß gegenüber Vorgesetzten zu kommunizieren

Es ist sehr schwierig für „Unterstellte“, Vorgesetzten gegenüber immer mit der „ganzen Wahrheit“ herauszurücken. Genauso, wie man selbst die Fakten gerne zu seinem eigenen Vorteil verdreht oder beschönigt, so tun dies Angestellt und Mitarbeiter genauso. Aber natürlich ist es gerade für Sie als  Vorgesetzten äußerst wichtig zu wissen, was Ihre „Unterstellten“ wirklich denken. Denn Ihre Mitarbeiter verfügen häufig über wichtige Informationen, die Sie selbst brauchen, um in Ihrer Führungsrolle erfolgreich zu sein. Sorgen Sie deshalb für Arbeitsbedingungen, die es Ihren Mitarbeitern ermöglichen aufrichtig zu sein.

3) Fördern Sie Kritiker und Querdenker

Ihr Unternehmen wird nicht gestärkt aus der gegenwärtigen Krise hervorgehen, wenn Sie es selbst als Führungskraft nicht lernen, Ihre eigenen Annahmen kritisch zu hinterfragen. In der Regel werden Sie das jedoch nicht schaffen, wenn Sie Kritiker aus dem Unternehmen unterdrücken. Suchen Sie sich deshalb gezielt Kollegen, die häufig nicht Ihrer Meinung sind, und die Ihnen helfen können, die eigene Sichtweise konstruktiv zu relativieren und in langer Sicht zu ändern. Als ein wichtiges Zeichen für die Kultur Ihres Unternehmens geben Sie diesen Personen eine Beförderung und danken Ihnen öffentlich für das wertvolle „Querdenken“.

4) Üben Sie sich darin, unangenehmen Auseinandersetzungen nicht mehr aus dem Weg zu gehen oder Sie durch „die Macht des Vorgesetzten“ zu unterbinden

Gute Manager lernen, wie man schlechte Nachrichten in einer Art und Weise an den Mann bringt, so dass niemand unnötig verletzt wird. Das ist keine leichte Aufgabe! Fangen Sie deshalb gleich mit dem Üben an. Am besten Sie proben – genauso wie ein Schauspieler – zunächst einmal im stillen Kämmerlein.

5) Fangen Sie an, Ihre Informationsquellen breiter zu fächern

Jeder Mensch ist parteiisch und voreingenommen. Um selbst „aufrichtiger“ zu kommunizieren, ist es wichtig, dass Sie beginnen, regelmäßig mit ganz unterschiedlichen Interessengruppen des Unternehmens zu kommunizieren. Reden Sie mit Angestellten, Kunden, Wettbewerbern – und nicht immer nur auf Ihrer eigenen „Hierarchieebene“. Nur so wird es Ihnen möglich sein, die eigene (eingefahrene) Sicht der Dinge und damit auch Ihr Kommunikationsverhalten zu nuancieren. Und damit der Wahrheit ein bisschen näher zu rücken.

6) Geben Sie Ihre eigenen Fehler zu

Ähnlich wie bei Punkt 1 ist dieses für die meisten Menschen eine der schwierigsten Dinge überhaupt. Aber nur Menschen, die auch Fehler machen, werden langfristig als menschlich und damit als vertrauenswürdige Partner angesehen. Aus Fehlern lernt man bekanntlich und wenn Sie sich selbst die Chance geben, dieses öffentlich tun zu dürfen, dann geben Sie damit auch Ihrem Umfeld die Chance „besser zu werden“.

7) Entwickeln Sie Systeme, die die Transparenz in allen Bereichen des Unternehmens fördern

Fangen Sie beispielsweise damit an, Mitarbeiter auch dafür einzustellen, weil Sie in einem anderen Unternehmen auch schon dafür bekannt waren, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und sich für eine aufrichtige Team-Führung eingesetzt haben. Und nicht, weil Sie Ellenbogen haben und dadurch den internen Wettbewerb und damit die vermeintliche Produktivität verbessern.

8) Hören Sie auf, Informationen selektiv weiterzugeben oder zu zensieren

In den meisten Unternehmen gibt es die Kommunikationspolitik, dass man wichtige Informationen zurückhält, wenn es „aus strategischen oder politischen Gründen nicht anders geht“. Sorgen Sie stattdessen dafür, dass Informationen für alle frei zugänglich gemacht werden.

Wie werden sich die Verbraucher von morgen verhalten, wenn die gegenwärtige Rezession ihr Ende findet? Inwiefern wird die globale Krise unser Bild und das der neuen Generation für das Konsumverhalten im Allgemeinen prägen? Und worauf sollten Unternehmen heute schon achten, wenn Sie in der Welt von morgen bestehen wollen? Blickt man auf rezessive Zeiten der Vergangenheit, so stellt man fest dass einen Rezession immer einen starken Einfluss auf die Einstellungen und Werte der Menschen und folglich auch auf ihr Konsumverhalten ausgeübt hat. Während sich einige Trends durch wirtschaftlich schlechte Zeiten verschärfen oder gar ganz neu entstehen, gibt es gleichzeitig auch bestehende Trends, die sich durch eine Rezession verlangsamen oder ganz abflauen. Krannich und Barnick wagen eine ganz persönliche Prognose für die maßgeblichen Trends in Zeiten der Postrezession:

1) Das verstärkte Bedürfnis zur neuen Einfachheit

(Welt-)Wirtschaftskrisen werden auf individueller Ebene als extrem anstrengende Lebensphase wahrgenommen: Vieles ändert sich oder befindet sich in Auflösung, Gewohntes wird fremd, und plötzlich drängen sich viele Entscheidungen auf, die das Leben ungemein verkomplizieren können. Bei vielen sind Unsicherheit und Angst die Folge und ein kollektives Bedürfnis für Einfachheit und das Unkomplizierte macht sich breit. Der im letzten Jahrzehnt vorherrschende Metatrend zur Vereinfachung wird sich durch die aktuelle Weltwirtschaftskrise verstärken und aufgrund der Schärfe der Krise auch noch in Zeiten der Postrezession Bestand haben. Für den Erfolg in den Märkten von morgen bedeutet dieses, dass eine neue Einfachheit in der Konzeption und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen ein Schlüsselfaktor sein wird. Nutzer-orientierte Technologien, transparente Dienstleistungsangebote und „no-nonsens“-Angebote werden in Zukunft die besten Chancen haben. 2) Ethisches Geschäftsverhalten als kaufentscheidender Faktor Die Finanzkrise hat das Thema Ethik in der Geschäftswelt wieder in den Vordergrund gerückt. Das Vertrauen – besonders in große, multinational aufgestellte Konzerne – ist aufgrund von dramatischen Fehlentscheidungen im Top-Management drastisch gesunken. Ähnlich wie beim Metatrend der neuen Einfachheit hat die allgemeine Unzufriedenheit mit dem Geschäftsverhalten im neoliberalen Zeitalter drastisch zugenommen. Die Tatsache, dass viele Großunternehmen sich heute nur noch durch die Gelder der Steuerzahler über Wasser halten können, verstärkt den alten Instinkt der Verbraucher, Unternehmen mit unethischem Verhalten zu strafen und damit zu disziplinieren. Über die Krise hinweg wird dieser Trend zumindest kurzfristig an Bedeutung gewinnen. Erst wenn sich die Zeiten deutlich verbessern werden, wird dieser Trend wieder einen geringeren Stellenwert einnehmen. Geschickte Geschäftsleute nutzen daher jetzt schon die Gunst der Stunde, um Ihre Geschäftstätigkeit in einem ethisch und sozial vertretbaren Rahmen einzubetten. Ohne diesen läuft Ihr Portfolio Gefahr, ganz bewusst aus dem relevant set der Kunden ausgeklammert zu werden. 3) Der Trend zur nachhaltige Sparsamkeit Mit diesem Trend ist weitaus mehr gemeint, als nur der offensichtliche und für viele Menschen notwendige  Trend sich einzuschränken und auf alles Unnötige vorrübergehend zu verzichten. Nachhaltige Sparsamkeit eint vor allem auch das Bedürfnis vieler Verbraucher ein ganzheitlicheres und weniger verschwenderisches Leben zu führen. Neben wirtschaftlicher Sparsamkeit umfasst dieser Trend damit auch die Berücksichtigung von Umweltaspekten und sozialer Gerechtigkeit. Angebote die den Spagat zwischen einem fairen Preis-Leistungsverhältnis bei gleichzeitiger Umweltverträglichkeit, nachhaltiger Ressourcen-Schonung und einer global sozialverträglichen Wertschöpfungskette bieten können, werden auch nach der Rezession eine verbesserte Stellung einnehmen. Besonders, wenn davon auch unterschiedliche Interessengruppen profitieren. 4) Konsumenten werden (noch) sprunghafter – und dadurch (noch) weniger markenbewusst konsumieren Auch dieser Prognose liegt ein Metatrend zugrunde, der sich schon über die gesamte letzte Dekade zieht. Besonders die Macht von Handelsmarken hat den klassischen Markenartikler bereits seit den 90er Jahren schwer zu schaffen gemacht. Hinzu kommt, dass Verbraucher heute durch die neuen Medien die Möglichkeit haben, unterschiedliche Angebote leichter zu vergleichen. Längst können beispielsweise  auch Communities und Blogs einen derartig großen Einfluss auf das Kaufverhalten ausüben, dass sich große Unternehmen mit Strategien befassen müssen, wie man solchen einflussreichen Strömungen entgegenwirkt, um ein mühsam aufgebautes Markenbewusstsein der Verbraucher weiterhin aufrecht zu erhalten. Die gegenwärtige Krise wird diesen Trend sicherlich verstärken, da der Zwang zu ökonomischem Haushalten die Stellung des (teuren) Markenproduktes in Frage stellen wird. Nach unserer Einschätzung wird sich dieser Trend jedoch auch in Zeiten der Postrezession weiter fortsetzen: Was genau der Verbraucher von morgen kaufen wird, ist schwer zu sagen. Jedoch Ihre Fähigkeit mit einer Vielzahl von Optionen schneller und effizienter umgehen zu können, wird sich verstärken – genauso wie sich Loyalitäten zu Unternehmen, Marken und Produkten im zunehmenden Maße „lockern“ werden. 5) Less „extreme“ – less „fun“ “extrem” und “fun” sind zwei der Schlüsselworte, die die Vermarktungsstrategien vieler Unternehmen und Angebote in der letzten Dekade geprägt haben: ob alkoholfreie „Fun“-Biere mit Limetten-Mint Geschmack und Guarana für die Party, die die ganze Nacht dauert, ob ausgefallen Großstadt-Extremsportarten wie House-Running, Crossgolf, Bungy-Jumping von Fernsehtürmen oder sonstigen prägnanten Gebäuden oder die Werbespots eines Handcreme-Herstellers in dem junge Menschen in riesigen aufblasbaren Ballons ein rasantes Wettrennen quer durch die Stadt unternehmen – dies alles sind Beispiele einer extrem gelangweilten pre-rezessiven Wohlstandsgesellschaft. Durch die Krise wird dieser Trend des „Extrem-Erfahrungen-Suchen“ als Ausgleich zu einem sehr regulierten und normierten Alltag abflauen. Mit dem Fortschreiten der Krise werden sich die Pole eher ins Gegenteil verkehren: Die zunehmenden Unsicherheiten des Krisenzeiten-Alltags werden den meisten Menschen „Abenteuer“ genug sein, so dass – parallel zum aufkommenden Einfachheits-Trend – wieder Bedürfnisse nach „Familie“, „Geborgenheit“ und „Ruhe“ aufkommen werden. 6) „Bio“, „Öko“ und „Ethno“ sind nicht ganz krisenresistent Umweltbewusstsein beim Kaufverhalten ist unter den Labeln „Bio“ und „Öko“ längst ein breiter und akzeptierter Trend in der Wirtschaft geworden: Supermarkt-Discounter unterhalten  mittlerweile Ihre eigenen Bio-Labels, bei Putz- und Waschmittelherstellern sind umweltbewusste Produkte und Marken nicht mehr wegzudenken und neue Autos mit Hybridmotoren stellen die Ausrichtung einer ganzen Branche in Frage. Trotz hohem Bewusstsein für die Umwelt und trotz der tiefen Verankerung und Akzeptanz in nahezu allen modernen Märkten, sagen wir – zumindest für die Dauer der gegenwärtigen Rezession – ein Abflachen dieser Trends voraus. Denn allein schon mit der gegenwärtigen Abwrackprämie zeigt sich, wie un-umweltbewusst sich eine ganze Nation verhalten kann.

Neben der Neukundengewinnung spielt die Bestandskundenpflege eine immens wichtige Rolle für ein erfolgreiches, umsatzsteigerndes Marketing. Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Pflege der Bestandskunden eine der wichtigsten  Maßnahmen im Marketing-Mix: 77% aller Unternehmen setzen während rezessiven Phasen laut Forschungen des Marketing-Pabstes Meffert auf diese Maßnahme. Die folgenden Tipps zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen, um die Kundenbindung zu forcieren und bereits eroberte Kundschaft nicht wieder zu verlieren.

1) Qualität garantieren
Käufer sollten (mindestens) die Qualität erhalten, die sie erwarten. Und das zu jedem Zeitpunkt.

2) Mehrwert bieten
Bieten Sie Ihren Kunden einen Mehrwert. Er sollte etwas bekommen, was er beispielsweise von Ihrer Konkurrenz oder was ein „einmaliger“ Kunde nicht bekommt. Das können besondere Rabatte, Aktionen, Kundenkarten, Treuepunkte oder ähnliches sein.

3) Termine einhalten
Seien Sie im Kundenkontakt pünktlich und zuverlässig.

4) Kommunikation aktiv gestalten
Wie in jeder Partnerschaft ist Kommunikation ein wesentlicher Bestandteil. Hierfür gilt es Wege zu finden, mit denen Sie Kunden ansprechen, die bereits einmal bei Ihnen eingekauft haben. Beispielsweise können Sie dies mit einem Newsletter erreichen.

5)  Kundendatenbanken führen
Richten Sie persönliche Kundenprofile ein und aktualisieren Sie diese regelmäßig.

6) Überraschen Sie
Überlegen Sie, wie Sie Ihre (Stamm)Kunden überraschen können. Sei es durch ein kleines Präsent zu einem besonderen Anlass oder durch eine besondere Aktion. Wieso? Überraschungen sorgen für Gesprächsstoff. Denn es ist ja so: Werden wir überrascht – ob positiv oder negativ – erzählen wir es weiter. Also überraschen Sie Ihre Kunden positiv – das sorgt für die beste Mundpropaganda.

7) Fachkenntnisse vertiefen
Je umfassender das Fachwissen, desto souveräner die Kundenberatung. Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen und Trends.

8) Feedback holen
Ein Kunde fühlt sich „wichtig“ und ernst genommen, wenn Sie ihm nach seinem Feedback bitten. Feedback einholen ist nicht nur ein effektives Instrument der Kundenbindung, sondern bietet auch eine hervorragende Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und zu profilieren.

9) Umgang trainieren
Eine mürrische Begrüßung reicht, um Kunden zu vergraulen. Deshalb: Umgangsformen bei Bedarf in Workshops trainieren.

10) Auf Beschwerden reagieren
Ein zufriedener Kunde kann schnell zu einem unzufriedenen Kunden werden. Ist Ihr Kunde unzufrieden und lässt es Sie wissen, reagieren Sie sofort und lassen Sie ihn nicht hängen. Wenn ein Kunde erfährt, dass er mit seiner Beschwerde allein gelassen wird, dann war er mal ein Kunde.

11) Nachsorge einplanen
Wenn keine Zeit bleibt, um nach einem Kauf bzw. Auftrag Fragen und Probleme zu besprechen, fühlen sich viele Kunden vernachlässigt und wechseln den Anbieter.

12) Kontakt regelmäßig halten
Newsletter, Mailings oder Themenabende helfen, sich beim Stammkunden regelmäßig in Erinnerung zu rufen.

13) Konsumbedürfnisse wecken
Laufende Projekte bieten die Chance, weitere Leistungen anzubieten.

14)  Augen öffnen für Neues
Käufer wissen am besten, was sie von einer Firma wollen. Aus engem Kundenkontakt können deshalb neue Ideen für Produkte bzw. Dienstleistungen entstehen, für die Sie offen sein sollten.

15) Mundpropaganda anregen
Belohnen Sie Ihren Kunden für Weiterempfehlungen, am besten mit einer Aufmerksamkeit aus Ihrem Angebot: Zur Weinlieferung etwa ein Korkenzieher; zum vermakelten Büroraum vielleicht ein schönes Visitenkarten-Etui.

16) Zeigen Sie Ihre Wertschätzung und Anerkennung
Jeder Mensch möchte Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Diese Grundbedürfnisse gilt es auch bei der Kundenbindung zu beachten, z.B. ein Dankesschreiben mit einer persönlichen Ansprache.

17) Informieren Sie
Zufriedene Kunden warten auf Informationen. Ein einmal verärgerter Kunde will in der Regel auch keine weiteren Informationen von Ihnen. Informieren Sie Ihre Kunden über neue Angebote, neue Aktionen oder was auch immer. Hier gehört aber auch eine Portion Sensibilität dazu. Zu viel Information kann schnell als aufdringliche und aggressive Werbung empfunden werden.

18) Vermitteln Sie positive Werte
Seriosität, Ehrlichkeit, Fairness, Freundlichkeit aber auch Humor sind positive Werte, die Kunden schätzen. Überlegen Sie, wo und wie Sie diese Werte am besten vermitteln können.