Guten Tag,

hier finden Sie die aktuelle Ausgabe unseres MANAGEMENT-BRIEFs, der Ihnen relevante Informationen und praxisorientierte Tipps zu den Themen Marketing und Kommunikation liefert. Eine Mischung aus den vielbeachteten großen Themen und den entscheidenden Details sorgt für eine interessante Lektüre.

Sollte dieses Format Ihr Interesse finden, so können Sie unseren MANAGEMENT-BRIEF durch Anmelden von nun an in regelmäßigen Abständen erhalten.

Unterhalb dieses Anschreibens finden Sie das Inhaltsverzeichnis des MANAGEMENT-BRIEF’s in rot. Per Mausklick auf die entsprechende Überschrift gelangen Sie direkt zum gewünschten Artikel.

Doch jetzt erst einmal viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Umsetzung!

In Zeiten der Rezession wird häufig im Bereich  Marketing eingespart und das Budget auf ein Minimum gekürzt. Dabei ist es doch genau das Marketing, welches es vermag, den kaufunlustigeren Kunden ein paar Euro mehr zu entlocken. Durch den Einsatz bewährter – und oft nicht teurer (!) – Marketingmaßnahmen, lassen sich auch in schwierigeren Zeiten stetige oder sogar mehr Umsätze realisieren. Im  Folgenden möchten wir Ihnen gerne 7 dieser Maßnahmen vorstellen:

  • Reduzieren Sie die Preise: Preisreduktion ist nach wie vor die einfachste und effektivste Marketingmaßnahme, um selbst zurückhaltende Kunden für sich zu gewinnen. Setzen Sie diese Maßnahme allerdings nur behutsam ein und vor allem nur dann, wenn Sie tatsächlich Kapazitäten frei haben oder Ihr Lager räumen müssen. Denn jede Preisreduzierung geht auf Kosten des Gewinns. Das müssen Sie sich erst einmal leisten können!
  • Grenzen Sie sich noch mehr vom Wettbewerb ab, um sich hervorzuheben: Differenzieren Sie sich noch deutlicher als bisher von Ihrer Konkurrenz. Arbeiten Sie in Ihrer Werbung ganz klar heraus, warum die Menschen gerade von Ihnen – und nicht von all den anderen Anbietern – kaufen sollen.
  • Luxus ist Tabu: In Zeiten der Rezession ist es ratsam, hochwertige und luxuriöse Artikel und Waren als „Notwendigkeit“ darzustellen. Denn Luxus ist etwas, was sich selbst sehr wohlhabende Kunden in wirtschaftlich schlechteren Zeiten nicht oder nur sehr selten gönnen wollen.
  • Qualität, Langlebigkeit und Hochwertigkeit in den Vordergrund rücken: Wenn potenzielle Kunden weniger Geld zur Verfügung haben, sollten Sie besonders darauf achten, dass ein Produkt auch lange seinen Dienst erledigen wird. Zum einen kann man hier einfach die Haltbarkeitszeit des Produkts erhöhen und dafür andere Merkmale weglassen, die zur Zeit weniger gefragt sind. Eine zweite Möglichkeit ist es, die Garantie-Leistung zu erhöhen oder zu verbessern: Eine Geld-zurück-Garantie erhöht in der Wahrnehmung potenzieller Käufer die Qualität und die Langlebigkeit Ihrer Produkte immens. Auch eine Zufriedenheits-Garantie ist eine effektive Möglichkeit, Käufer in schwierigen Zeiten auf Sie aufmerksam zu machen und an Ihr Angebot zu binden.
  • Boni anbieten und den Wert eine Produktes erhöhen: Je mehr ein Produkt in den Augen des Verbrauches wert ist, desto größer die Chance, dass er bereit ist, den Preis zu zahlen – vor allem in schlechteren Zeiten. Zum einen kann man dem Produkt oder der Dienstleistung einen Bonus oder ein Geschenk hinzufügen. Wenn Sie Produkt X kaufen, erhalten Sie noch Produkt Y obendrauf. Also: Zum Fernseher noch einen DVBT-Receiver gratis dazu. Oder zum Neuwagen eine Kfz-Versicherung für 1 bis 2 Jahre. Der Vorteil: Durch Ihre Großeinkaufsmöglichkeiten kaufen Sie Bonusangebote preiswert ein, offerieren dem Kunden aber einen mindestens doppelt so hohen Wert! Achten Sie aber darauf, dass Sie eine zum Produkt passende Bonusidee wählen. Zum anderen kann man aber auch dem Produkt mehr Nutzen hinzufügen. Das funktioniert natürlich wieder am besten durch eine ausgeklügelte Werbestrategie: Kleidung hält nicht nur warm, beeindruckt auch das jeweils andere Geschlecht.
  • Geben Sie Kunden die Möglichkeit, Zahlungen aufzusplitten: Egal, ob Leasing oder Ratenzahlung – bei knappen Kassen ist es besser, in Häppchen bezahlen zu lassen, als große Summen auf einmal zu fordern. Sowohl im privaten Bereich als auch im gewerblichen macht dieses Angebot Sinn, um trotz knapper Kassen im Geschäft zu bleiben.
  • Gewährleisten Sie Rabatte:  Besser als eine einfache Preisreduzierung ist es, wenn Sie einen Rabatt an den Kauf einer bestimmten Menge koppeln. Das bringt Vorteile für beide Seiten – ohne dass Sie an Gewinn verlieren. Manche  Anbieter haben Ihr ganzes Unternehmen nach diesem Prinzip des Mengenrabatts aufgebaut und sind damit sehr erfolgreich geworden.

Jeden, der schon einmal über einen längeren Zeitraum  mit einer Agentur zusammen gearbeitet hat,  überkommt früher oder später das ungute Gefühl, dass die betreuende Agentur viel zu teuer ist: Jedes Mal neu denken muss neu und teuer bezahlt werden, Autorenkorrekturen schlagen bei jedem Auftrag neu zu Buche und irgendwie scheint das Kosten/Nutzen-Verhältnis nicht mehr das Selbe zu sein, wie am Anfang.

Die Gründe hierfür können vielfältig sein, und nicht selten liegen Sie letztendlich beim Auftraggeber selbst und seiner mangelnden Kenntnis an der Arbeitsweise seiner Agentur.

Bevor so ein ungutes Gefühl jedoch der Anstoß für größere Missstimmungen zwischen Ihnen und Ihrem Dienstleister wird, haben wir Ihnen im Folgenden ein paar Tipps zu Kernbereichen der Agenturarbeit aufgelistet, bei denen Sie sparen können und damit das Budget von vorne herein im Griff behalten:

Konzeptionskosten

Planung, Idee und Konzeption sind die Bereiche, in denen Sie nicht sparen sollten. Es sind die Kernbereiche, weswegen Sie eine Agentur überhaupt einstellen. Nicht zuletzt sollten Sie hier auch etwas großzügiger sein, weil ein gut durchdachtes Projekt immer kostengünstiger ist, als ein „zusammengeschustertes“.

Zwei Tipps:

  • Liefern Sie immer ein vernünftiges Briefing und eine gute strategische Planung ab. Oder lassen Sie sich eine gute strategische Planung aufgrund eines vernünftigen Briefings ausarbeiten, die dann als Grundlage für das Konzept gilt.
  • Renommierte Kreative haben auch renommierte Preise, aber das zahlt sich in der Regel auch aus, da die Leistungen mehr auf den Punkt und differenzierender sind.

Nutzungsrechte

Überlegen Sie genau, welchen Umfang die Nutzungsrechte haben müssen. Ist ein räumlich oder zeitlich unbegrenzter Einsatz wirklich notwendig? Ist Exklusivität wirklich nötig? Müssen wirklich Profi-Models eingesetzt werden? Haben Sie sich genau überlegt, für welche Medien Sie die Nutzungsrechte einkaufen wollen? Eine vorausschauende Kommunikationsplanung erleichtert das nötige Nutzungsrechtemanagement ungemein.

Abwicklungskosten

Wichtigstes Potential für die Einsparung in der Abwicklung ist Ihr eigener Beitrag zur Optimierung des Abstimmungsaufwandes. Ein solides Briefing ist für schlanke, aufwandsarme Abwicklungsprozesse schon die halbe Miete. Fakt ist: Jede weitere Abstimmungsrunde kostet Geld (Autorenkorrekturen)!

Entscheiden Sie sich, ein eigenes Netzwerk von Dienstleistern zusammenzustellen, um Verwaltungskosten einer Agentur zu sparen, erhöht das den Koordinationsaufwand.

Vertrauen spart Geld: Reduzieren Sie den Kontrollaufwand. Müssen Sie wirklich tausend Exel-Listen führen? Wie viele Arbeitsstunden kostet das?

Klären Sie vorab, welche Zölle und Logistikkosten bei Produktionen im Ausland anfallen. Bei weit entfernten Dienstleistern klären Sie vorab, welche Reisekosten entstehen.

Bei umfangreichen Anzeigenkampagnen fragen Sie Ihren Dienstleister, ob er einen höheren Teil AE(Media)-Provision an Sie weiter gibt.  Das ist nicht unüblich.

Schaltkosten für Anzeigen

Prüfen Sie, ob Ihre Kampagne so angelegt ist, dass Sie Schaltungsrabatte bekommen können. Fast jede Publikation bietet eine Malstaffel (Sie schalten Anzeigen in mehreren Ausgaben hintereinander) und eine Mengenstaffel (in einer Ausgabe mehrere Anzeigen).

Fragen Sie nach Kombipreisen. Das sind teils erhebliche Rabatte bei der Schaltung in verschiedenen Titeln des gleichen Verlags. (Achtung: Je erheblicher der Rabatt, desto genauer sollten Sie prüfen, ob die zusätzlichen Titel wirklich ihr Geld wert sind.)

Binden Sie in die Kampagnenplanung auf jeden Fall Ihre PR-Abteilung ein. Mit Fingerspitzengefühl lassen sich Geschäfte auf Gegenseitigkeit abschließen.

Printbereich

Je höher die Auflage, umso mehr fällt der Papierpreis in Gewicht. Eventuell sollten Sie dann auf Standardpapiere zurück greifen. (Vorsicht: Agenturen schlagen Ihnen häufig schöne, aber teure Lösungen vor!) Nutzen Sie Sonderangebote der Druckerei. Oft gibt es Restbestände eines feinen Papiers.

Sonderformate haben oft einen geringen Nutzen und bedienen so viel teuren Papierabfall, der einfach weggeschnitten wurde. Neben dem niedrigen Nutzen schlagen sie in der Verbreitung und in Versand teuer zu Buche.

Nutzen Sie bei kleinen Auflagen Digitaldruckereien. Hier fällt der Anlaufaufwand großer Druckmaschinen nicht so sehr ins Gewicht.

Sondervereinbarungen wie Prägungen, Stanzungen und Falzungen sind kostenintensiv. Hier gilt: Standard spart!

Abbildungen

Es gibt zwei große Bildanbieter: Corbis und Getty Images. Fast alle Agenturen arbeiten mit ihnen – weil es bequem ist. Ihre Preise liegen auf relativ hohem Niveau. Nutzen Sie kleine, regionale Anbieter – sie sind meist offener für Verhandlungen.

Über Datenbanken im Internet und auf CD´s sind sogar eine Menge honorarfreier Fotos verfügbar. Für B-to-B und Verkaufsförderungsmaßnahmen ist das meistens vollkommen ausreichend.

Vorsicht: Jeder denkt, mit der Digitalkamera könne heute schon jeder Laie gute Fotos machen. Einfach drauf halten und nachher schauen, irgendwas Brauchbares wird schon dabei sein. Den Rest kann man digital nachbearbeiten. Aber: digitale Nachbearbeitungen sind teuer! Und die Qualität reicht nicht aus, um Vergrößerungen zu machen.

Etwas Neues hervorzubringen, was sich wesentlich von den Dingen unterscheidet, die man in der Vergangenheit getan hat, ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen der Wirtschaftswelt. Innovation ist daher zu einem der bedeutendsten Bereiche modernen Managements geworden.  Sie  verheißt – wenn richtig geplant und konsequent umgesetzt – einen Wettbewerbsvorteil, der nicht nur mit einem höheren Profit einhergeht, sondern auch die Identifikation mit einem Unternehmen erhöhen kann.

Fast jeder Manager muss sich heute mit der Frage auseinandersetzen, wie man den Innovationsgrad eines Unternehmens oder einer Abteilung erhöhen kann, um neue Impulse zu setzen. Dabei setzt Innovation immer ein erhöhtes Maß an kreativem Denken voraus, um Dinge in einem neuen Licht zu betrachten und unkonventionelle Lösungen zu finden.

Wenn Sie also den Innovationsgrad Ihres Unternehmens, Ihrer Produkte, Ihres Marketings oder Ihrer Kommunikation verbessern wollen, müssen Sie als Manager vor allen Dingen dafür sorgen, dass das Arbeitsumfeld genügend Raum für neues und kreatives Denken lässt. Dabei sollten Sie folgende Grundregeln stets beachten:

  1. Machen Sie sich bewusst, dass gute kreative Ideen immer im Team entstehen und in den seltensten Fällen auf der Eingebung eines Einzelnen beruhen
    • Seien Sie daher ein aufmerksamer Zuhörer Ihrer Mitarbeiter und Ihres Teams
    • Fragen Sie inspirierende Fragen, anstatt immer gleich die passende Antwort parat zu haben
    • Beziehen Sie dabei möglichst viele Mitglieder Ihres Teams in den kreativen Prozess mit ein, und erlauben Sie für diesen Prozess klassische Hierarchien in den Hintergrund zu treten
  2. Setzen Sie den Rahmen für eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit Ihrer Mitarbeiter untereinander
    • Bekämpfen Sie den Mythos des „einsamen Erfinders in seinem stillen Kämmerlein“
    • Definieren Sie einen „Vorzeigemitarbeiter“ als jemanden, der anderen hilft, weiter zu kommen
    • Ändern Sie den Sprachkodex Ihres Arbeitsumfeldes: Verlangen Sie von sich selbst und von Ihren Mitarbeitern, dass Metaphern, Analogien und Geschichten verwendet werden, um neue Ideen greifbarer werden zu lassen und einen gemeinsamen Konsens zu entwickeln
  3. Heben Sie die Vielfältigkeit und die Unterschiedlichkeit Ihre Teams hervor und machen Sie einen Vorteil für den kreativen Prozess daraus
    • Brechen Sie gewachsene Hierarchien und Sozialstrukturen: Sorgen Sie ganz bewusst dafür, dass Mitarbeiter mit vollkommen unterschiedlichen Hintergründen miteinander an einem Problem arbeiten. Das erhöht die Perspektiven-Vielfalt und verbessert die Ergebnisse
    • Ermutigen Sie Individuen dazu, Erfahrungen zu machen, die die Kreativität erhöhen. Lassen Sie z.B. jemanden aus dem Verkauf für einen Tag in der Produktentwicklung arbeiten und umgekehrt. Sie werden erstaunt sein, wie sehr so etwas den Perspektivenreichtum und damit das kreative Denken Ihrer Mitarbeiter erhöht
    • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter die Möglichkeit haben, sich mit externen Ideengebern auseinanderzusetzen: Familien, Freunde, Berater, Kunden bringen häufig ganz neue und ungesehene Ideen ins Spiel
  4. Zeichnen Sie die unterschiedlichen Stadien von kreativen Ideen auf und geben Sie sie an Ihre Mitarbeiter zurück. Zeigen Sie dabei auch die unterschiedlichen Motivationen und Zielsetzungen auf, die diese Ideen beflügelt haben
    • Geben Sie Ihren Mitarbeitern genügend Zeit, Ideenansätze zu reflektieren
    • Fragen Sie immer gezielt nach, wie sich Ideenansätze kommerzialisieren lassen
    • Vorsicht bei Vorurteilen: Vermeiden Sie, revolutionäre Ansätze gleich im Keim zu ersticken. Vielleicht steckt nach längerem Nachdenken etwas richtig Geniales dahinter
  5. Akzeptieren Sie die Unvermeidbarkeit und damit den Nutzwert von Fehlern
    • Nur wer Fehler machen darf, kann auch zu einem neuen Weg kommen und etwas für die Zukunft daraus lernen. Sorgen Sie daher für einen sicheren Rahmen, in dem allen klar ist, dass Fehler gemacht werden dürfen, um davon zu profitieren
    • Erkennen Sie die unterschiedlichen Arten von Fehlern, die im Prozess gemacht werden und werten Sie diese im Team aus. Nur so können alle daraus lernen, was unter gegebenen Umständen richtig oder falsch ist
    • Erarbeiten Sie daraus einen System, welches Ihnen und Ihrem Team immer wieder vor Augen führt, welche Ideen für Sie funktionieren und welche nicht
  6. Legen Sie die Latte hoch, aber auch nicht zu hoch: Motivieren Sie stets durch intellektuelle Herausforderungen
    • Schützen Sie Ideen zunächst vor Vorurteilen und Arbeitsdruck, bevor Sie sich überlegen, wie daraus realistisch Kapital zu schlagen ist
    • Halten Sie kreative Prozesse von jeglicher Form von Bürokratie und Unternehmenspolitik fern
    • Lassen Sie Ihre Mitarbeiter „gute Arbeit“ machen
    • Zeigen Sie immer wieder den übergeordneten Rahmen, das übergeordnete Ziel des kreativen Prozesses auf, ohne dabei schon die Antwort vorzugeben
    • Geben Sie Ihren Mitarbeitern volle Verantwortung und gleichzeitig soviel Freiheiten wie nur möglich